Ausländische Mitbürger stellen ihr Heimatland vor 2024

Endlich ist es wieder so weit: „Ausländische Mitbürger stellen ihr Heimatland vor“ ist die erste Veranstaltung dieser Reihe des Vereins der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. seit der Coronastille im Jahr 2020. Thalia Cimolino berichtet über ihr Heimatland Italien und Theodoros Koromilas über sein Heimatland Griechenland.

Sicher sind beide Länder manchen nicht unbekannt Länder – und dennoch werden die Zuhörer Neues über Familien und deren Bräuche sowie die unbekannten Landschaften mit Bergen, Tälern und Stränden erfahren. Gern lässt man sich verzaubern vom Charme der Landesbewohner und einer ungeahnten Anziehungskraft der Landschaft.

Wer hat schon die Möglichkeit, so hautnah aus fremden Ländern Landestypisches zu hören und eine mehr als 1000-jährige Geschichte nähergebracht zu bekommen?

Wann: Freitag, 27. September 2024, 19:00 Uhr

Wo: Gasthaus Dostert-Schmitt, Kirchenweg 5, Nittel, Eintritt: frei

PFLANZLICHE SCHÖNHEITEN UNSERER HEIMAT 2024

Um die Schönheit unserer heimischen Natur in Bildern festzuhalten, ist Gisela Schuh, vielen bekannt aus ihrer Zeit als Apothekerin in Nittel und als leidenschaftlicher Orchideen- und Pflanzenfan,  ständig mit Hund und Kamera in her heimischen Natur unterwegs. Da man die schönsten Blühwunder oft „vor der Nase“ hat,  ohne sie zu sehen oder gar zu erkennen, präsentiert Gisela Schuh mit ihren wunderschönen Fotografien unsere herrliche heimatliche Pflanzenwelt und beschreibt erzählend deren Schönheit und Eigenheiten. 

(Der vorgesehene Termin am 15. April 2024 musste wegen Unwetter mit Starkregen ausfallen.)

Neuer Termin:

Wann: Freitag, 13. September 2024, 19 Uhr

Wo: Gästehaus Alois Dostert-Schmitt, Kirchenweg 5, Nittel, Eintritt frei 

6. HISTORISCHER RUNDGANG 2024

Zu dem diesjährigen Historischen Rundgang in der Gemeinde Nittel fanden sich, trotz der hohen Temperaturen über 30 Grad, mehr als 20 sehr interessierte Menschen ein.

Immer wieder schattige Stellen aufsuchend führte Hans-Josef Wietor, der Vorsitzende des Vereines, durch Nittel und berichtete über manche Brauchtümer wie z.B. Fronleichnam in den 1960er Jahren, über den Weinbau und die Landwirtschaft, über zahlreiche Veränderungen im Ortsbild von Nittel, über die „Tante Emma Läden“, über die Nitteler „Bartmänner“, über den in Nittel geborenen späteren Erzbischof Peter Josef Hurth und über vieles mehr. Durch zahlreiche vergrößerte Fotos wurden diese Geschehnisse auch optisch dargestellt und veranschaulicht. Zwischendurch sorgten viele kleine Anekdoten, Geschichten und Fotos für Spaß und Heiterkeit, so besonders das Foto eines Pferdes, welches samt Reiter in der Gaststätte Holbach-Ferber an der Theke stand.

HISTORISCHER RUNDGANG 2024

Der Verein der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V., lädt wieder alle Interessierten ein zu einer Zeitreise durch zahlreiche Ereignisse in und um Nittel. Im Rahmen eines Historischen Rundganges wird Hans-Josef Wietor, der Vorsitzende des Vereines, zu besonderen Plätzen in Nittel führen und über Geschichte und Geschehnisse berichten.

Der ca. zweistündige Rundgang findet statt am 

Samstag, 24.08.2024, 13.00 Uhr

Treffpunkt: Am Dorfplatz, Weinstraße. 

Eintritt: frei

Gemeinsam die Geschichte von Nittel erkunden, wahrnehmen und bewahren!

Historischer Rundgang durch Nittel 2023

Der Verein der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. hatte auch im Jahr 2023 wieder zu einem Historischen Rundgang, zu einer Zeitreise durch die Geschichte von Nittel, eingeladen. Bei wunderschönem Sonnenschein nutzten zahlreiche Teilnehmer diese Möglichkeit, um mit Spaß und Freude die Geschichte von Nittel zu entdecken.

Hans-Josef Wietor führte die Teilnehmer zu verschiedenen historisch interessanten Punkten im Bereich Nittel. Er berichtete über die seinerzeitigen Geschehnisse und erzählte dazu kleine Anekdoten und kuriose Geschichten die sich zugetragen haben.

Um das Erzählte zu veranschaulichen wurden Vergrößerungen von historischen Fotos gezeigt.

Besonderen Anklang und großes Interesse fand ein Foto aus dem Jahr 1916 auf dem ein Teil der heutigen Weinstraße, der Bahndamm und die Mosel zu sehen ist. Ohne ein solches Foto ist es kaum vorstellbar, dass sich in einem Zeitraum von etwa 100 Jahren so vieles verändern kann.

Die Bäche die durch den Ort zur Mosel hin fließen haben in mehrfacher Hinsicht Bedeutung für die Nitteler. Zunächst wurde der Name Nittel von der manchmal weißlichen Farbe der Bäche abgeleitet, aus „nidil-aha“ wurde später der Ortsname Nittel.

Über mehrere Jahrhunderte siedelten sich auch mehrere Mühlen an den Bächen an, um die Kraft des Wassers zu nutzen. Einige Gebäude ehemaliger Mühlen sind auch heute noch vorhanden, allerdings durch Umbauten nicht mehr direkt als Mühlengebäude erkennbar.

So ist der „Historische Rundgang“ ein kleines Mosaiksteinchen, um die Geschichte und die Menschen im Ort näher zusammen zu bringen und die Geschichte von Nittel, Köllig und Rehlingen zu erkunden, wahrzunehmen und zu bewahren.