Wir machen Musik: Nittel musiziert 5.0.

Es ist soweit! Nitteler Bürger und Freunde musizieren für Nitteler Bürger und Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung.

Musikverein Mosella Nittel e.V., Kirchenchor Cäcillia Nittel, Männergesangverein Wincheringen Nittel, Singvögel Kindergarten Nittel, Kristina Esch, Mazās dzērves (Die Kleinen Karniche) lettische Folklore, Elke Wittkowski, Christl Bingas, Sina Olbrich (2. Preisträgerin bei Jugend musiziert 2019 in Trier) mit Franka Rief (piano) und Bhakti & Yen

Wann: Samstag, 12. Oktober 2019, 19:00 Uhr
Wo: Bürgerhaus Nittel, Eintritt frei

Singvögel Kindergarten Nittel

Ihr Können zu Gehör bringen eine schmissige Combo des Musikverein Moselland Nittel e.V. mit Hits der 80er Jahre,  drei völlig unterschiedliche Chöre von ganz jung bis zum reifen Alter mit Pop und Klassik, Kristina Esch mit einem Song von John Legend, die Kinderfolkloregruppe „Mazās dzērves„ (Die kleinen Kraniche) mit selbst komponierten lettischen Liedern, Elke Wittkowski mit Gitarre und Christl Bingas im Gesangsduo aus der Schlagerwelt der 70er Jahre. Ihre hohe musikalische Begabung präsentieren als Gäste Sina Olbrich, 2. Preisträgerin bei Jugend musiziert 2019 in Trier, begleitet von Franka Rief am Piano.

Bhakti & Yen

Ein weiterer Höhepunkt erwartet die Zuhörer mit dem Musik-Duo Bhakti und Yen, das sich vor nicht allzu langer Zeit in Nittel / Rehlingen eine neue Heimat ausgesucht hat. Die samtweiche und doch temperamentvolle Stimme von Bhakti begleitet Yen virtuos auf seiner Violine.

Anschließend gemeinsamer gemütlicher Ausklang bei einem Glas Sekt unseres Mitgliedes Weingut Horst Frieden. Unser Spendetopf wartet am Ausgang auf ihre Beachtung – der Erlös geht an den Musikverein Moselland Nittel für die Jugendarbeit.

Historischer Rundgang durch Nittel 2019

Kennen Sie schon die Geschichte und die Geschichten von Nittel? Wie die Nitteler im Jahr 882 die Normannen das Fürchten lehrten? Oder wie und wo es im 16. Jahrhundert in Nittel zu einem internationalen Entführungsfall kam? Wo das ehemalige Halfenhaus in Nittel steht? Was es mit der „Pont“ auf sich hat und wo sie sich befand?

Der Verein der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. hatte auch in diesem Jahr wieder zu einem Historischen Rundgang, einer kleinen Zeitreise, am 24.08.2019 eingeladen. Bei wunderschönem Wetter nutzten zahlreiche Teilnehmer diese Möglichkeit, um mit Spaß und Freude die Geschichte von Nittel zu entdecken.

Der Vorsitzende des Vereines Hans-Josef Wietor führte die Teilnehmer zu verschiedenen historisch interessanten Punkten in Nittel. Er berichtete über die seinerzeitigen Geschehnisse und erzählte dazu kleine Anekdoten und passende Sagen aus dem Sagenschatz von Nittel. Um das Erzählte sichtbar zu machen wurden Vergrößerungen von historischen Fotos gezeigt. So konnten sich besonders die Kinder und die Teilnehmer die noch nicht so lange in Nittel leben, ein Bild davon machen.

Die Mosel war einer der Schwerpunkte, dabei spielten die Furten, die Normannenschlacht bei Nittel im Jahre 882 und die Schifffahrt eine große Rolle. An Hand der Fotos wurden auch die verschiedenen Gesichter der Mosel, bei Hochwasser, bei Niedrigwasser und vor der Kanalisation der Mosel, gezeigt. Besonderen Anklang fand auch ein Foto der Dorfjugend, als sie bei extremem Niedrigwasser ein Fest in der Mosel feierte. Die „Pont“ war eine Fähre die über viele Jahrzehnte die Menschen und Tiere trockenen Fußes über den Fluss brachte und so auch eine große Bedeutung hatte.

Auch die Geschichte der Eisenbahn wurde beleuchtet, von den Anfängen um 1870 bis in die heutige Zeit wie die beiden ersten Nitteler Schulen. Hier berichtete Hans-Josef Wietor von der Geschichte der Schulen, auch von dem Brand der ersten Schule im Jahre 1844. Weiteres Thema war auch ein Entführungsfall aus dem Jahre 1558. Zum Abschluss des Rundganges führte der Weg zur Pfarrkirche St. Martin. Auch hier gab es viel zu berichten, u.a. auch, dass die erste Kirche in Nittel vermutlich im 8. Jahrhundert erbaut wurde. Der „Historische Rundgang durch Nittel“ ist ein kleines Mosaiksteinchen, um die Geschichte und die Menschen im Ort näher zusammenzubringen und die Geschichte von Nittel zu erkunden, wahrzunehmen und zu bewahren. (Text und Fotos: I.P.)

Der Verein Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. macht eine Spende für 24. VOR-TOUR der Hoffnung 2019

Die Vor-Tour der Hoffnung 2019 – Benefiz Radtour rollte am Dienstag weiter durch die Region Trier und das Saarland. Angeführt vom Nitteler Bürgermeister Peter Leo Hein und der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner, kam der Tross pünktlich um 9:00 in Nittel an.

Herzlich empfangen wurden rund 80 Radfahrer, darunter einige frühere Spitzensportler und Prominente aus Politik und Gesellschaft sowie dem Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Konz, Herrn Joachim Weber, von der Kita St. Martin und der Kindern der Grundschule Nittel sowie vielen Nitteler Bürgern. Alle zusammen, sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre an diesem frühen Morgen des 13. August 2019. Fleißig eingeübte Lieder klangen aus vielen Kinderkehlen mit Unterstützung des bekannten Kinderlieder- Sängers Oliver Mager und ließen Radfahrer und Zuschauer mittanzen.

Der Verein Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. hat sich mit einer Spende von 350,00 Euro ebenfalls beteiligt. Die Spende wurde Bürgermeister Peter Leo Hein im Namen des Vereins vom 2. Vorsitzenden Paul Trauden überreicht und hat so zu dem großen Spendenscheck aus Nittel mit einer stolzen Summe von 3.057, 34 Euro beigetragen.

Auch unser Vorstandsmitglied Christl Bingas würde auf der Bühne sportlich anerkannt, als erste Deutsche Trampolinmeisterin nachdem die Olympiasiegerin 2004, Anna Dogonadze nicht wie geplant mit auf dieser Tour sein konnte. Nach einer fröhlichen und stimmungsvollen Stunde, gestärkt mit belegten Brötchen, Obst und leckerem Kuchen, setzten die Teilnehmer der 24. VOR-TOUR der Hoffnung ihre Fahrt über Wincheringen, Remich, Schengen, Apach, Perl und Saarburg fort und beendeten zurück in Trier den letzten Tag der erfolgreichen 24. VOR-TOUR der Hoffnung 2019. (Text und Fotos: I.P.)

Zeit für Kunst: Kalifornische Künstlerin Inge Infante stellt im Kunstraum eigenART der Trier Galerie aus

Inge Infante: „Lupin field“

Die in Kalifornien lebende Künstlerin Inge Infante stellt ihre Werke vom

2. – 30. August 2019 im Kunstraum eigenART der Trier Galerie aus.

Inge Infante ist in Deutschland geboren, jährlich besucht sie ihre seit einiger Zeit in Nittel an der Obermosel lebende Schwester Christl Bingas und ist begeistert von der Mosel, dem Moseltal und vor allem der Römerstadt Trier.

Nach einer Ausstellung 2017 im Weingut Karl Sonntag in Nittel, sind ihre Bilder und Kollagen vom 2. – 30. August 2019 im Kunstraum eigenArt in der Trier Galerie zu sehen.

Inge Infante: „Motte“

Die faszinierende Kombination aus Malerei, Zeichnung, Druck, Fotographie und Kollage spiegelt die künstlerische Aussage mit ihrer Liebe zur Musik, zu Reisen und zum Weltgeschehen wider. Sie verarbeitet „Fundstücke“ wie zerrissene Plakate, U-Bahn-Tickets, Eintrittskarten und vieles mehr.

Immer sind ihre Werke eine Einladung zu einer visuellen Reise, die mit den
Lebenserfahrungen des Betrachters mitschwingen können. Inge Infante hat an zahlreichen Ausstellungen in USA teilgenommen. Ihre Arbeiten sind im Besitz internationaler Sammler und auch des Museum of Modern Art in San Francisco.

Wann: 2. – 30. August 2019, 9:30 – 20:00 Uhr (montags bis samstags während der Öffnungszeiten der Trier Galerie)
Wo: Kunstraum eigenART im Basement der Trier Galerie, Fleischstraße 62, Trier