Historischer Rundgang durch Nittel 2023

Der Verein der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. hatte auch im Jahr 2023 wieder zu einem Historischen Rundgang, zu einer Zeitreise durch die Geschichte von Nittel, eingeladen. Bei wunderschönem Sonnenschein nutzten zahlreiche Teilnehmer diese Möglichkeit, um mit Spaß und Freude die Geschichte von Nittel zu entdecken.

Hans-Josef Wietor führte die Teilnehmer zu verschiedenen historisch interessanten Punkten im Bereich Nittel. Er berichtete über die seinerzeitigen Geschehnisse und erzählte dazu kleine Anekdoten und kuriose Geschichten die sich zugetragen haben.

Um das Erzählte zu veranschaulichen wurden Vergrößerungen von historischen Fotos gezeigt.

Besonderen Anklang und großes Interesse fand ein Foto aus dem Jahr 1916 auf dem ein Teil der heutigen Weinstraße, der Bahndamm und die Mosel zu sehen ist. Ohne ein solches Foto ist es kaum vorstellbar, dass sich in einem Zeitraum von etwa 100 Jahren so vieles verändern kann.

Die Bäche die durch den Ort zur Mosel hin fließen haben in mehrfacher Hinsicht Bedeutung für die Nitteler. Zunächst wurde der Name Nittel von der manchmal weißlichen Farbe der Bäche abgeleitet, aus „nidil-aha“ wurde später der Ortsname Nittel.

Über mehrere Jahrhunderte siedelten sich auch mehrere Mühlen an den Bächen an, um die Kraft des Wassers zu nutzen. Einige Gebäude ehemaliger Mühlen sind auch heute noch vorhanden, allerdings durch Umbauten nicht mehr direkt als Mühlengebäude erkennbar.

So ist der „Historische Rundgang“ ein kleines Mosaiksteinchen, um die Geschichte und die Menschen im Ort näher zusammen zu bringen und die Geschichte von Nittel, Köllig und Rehlingen zu erkunden, wahrzunehmen und zu bewahren.

Zeit für Kunst 1.0.: Bruno Westerhausen, Fotograf (Nittel)

23. bis 25. Oktober 2020, Nittel – sollten im Bürgerhaus Nittel die großartigen Werke von Fotografen Bruno Westerhausen (1945) und Künstler Kurt Westerhausen ausgestellt werden. Leider hat Covid-19 dies verhindert und so muss diese Ausstellung ins Jahr 2021 verschoben werden. Um den Künstler und seine Werke den vielen Interessierten näher zu bringen, stellen wir online diesen interessanten Fotografen vor.

Bruno Westerhausen (1945), Fotograf aus Nittel ist nicht neu im Geschäft. Wir könnten sagen, dass seine Fotografie für ihn eine lebenslange und sehr fruchtbare Leidenschaft ist. Die ersten Erfahrungen in der analogen Fotografie machte er bereits als 12-Jähriger mit einer alten Box-Kamera durch Aufnahmen im persönlichen Umfeld.

Mit der Zeit bildete sich die besondere Fähigkeit des genauen und aufmerksamen Hinsehens aus, die sich bis heute in seinen Bildern wiederfindet. Die Farbfotografie hat ihm neue und aufregende Möglichkeiten in der Bildgestaltung erschlossen und zu malerisch anmutenden Bildelementen geführt. Neben der Landschafts- und Naturfotografie wurde der Weg in Richtung „Abstrakte Fotografie“ zu einer ständigen Herausforderung.

„Vermeintlich Unscheinbares, dem Verfall Ausgeliefertes, Unbeachtetes, Amorphes, wird liebevoll wahrgenommen und durch den künstlerischen Prozess ins Gegenteil verkehrt.“ – Bruno Westerhausen

Seine Fotos entstanden in einem spannenden Prozess des Suchens, Findens, Annehmens und zum Teil Verwerfens der vielfältigen Ablichtungsmöglichkeiten. Dabei bestimmen die vorherrschenden Lichtverhältnisse, das Zusammenspiel von Farben, Form, sowie Strukturen und Kontraste die Bildgestaltung mit.

Über die Europäische Kunstakademie Trier erlernte Bruno Westerhausen den Siebdruck und dadurch neue Gestaltungsmöglichkeiten unter kreativem Einsatz seiner Fotomotive. Die digitale Fotografie entdeckte er für sich im Jahr 2009. Wir freuen uns sehr auf die Austellung im Jahr 2021. Wenn Sie an einer neuen Ausstellung oder Fotos interessiert sind, schreiben Sie uns bitte auf: info@gkfnittel.de. (Fotos: Copyright B. Westerhausen, Text: I. Posaric)

Austellungen: 2016 Bourglinster, Gemeinschaftsausstellung, Luxemburg 2016 Strassen, Gemeinschaftsausstellung, Luxemburg 2007 Bürgerhaus Nittel, gemeinsam mit seinem Bruder Kurt Westerhausen, Künstler, Daun, Deutschland 2003 TUFA Trier, Deutschland 2001 Kreissparkasse Trier – in einer Gemeinschaftsausstellung als Mitglied der Fotografischen Gesellschaft Trier 1994 Stadtbibliothek Konz, Deutschland 1985 Volksbank Gerolstein, Deutschland 1984 Rathaus Gerolstein, Deutschland von 1978 ständige Ausstellungen im eigenen „Café Westerhausen“ bis 1988 in Gerolstein, Deutschland

Der Verein Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. macht eine Spende für 24. VOR-TOUR der Hoffnung 2019

Die Vor-Tour der Hoffnung 2019 – Benefiz Radtour rollte am Dienstag weiter durch die Region Trier und das Saarland. Angeführt vom Nitteler Bürgermeister Peter Leo Hein und der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner, kam der Tross pünktlich um 9:00 in Nittel an.

Herzlich empfangen wurden rund 80 Radfahrer, darunter einige frühere Spitzensportler und Prominente aus Politik und Gesellschaft sowie dem Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Konz, Herrn Joachim Weber, von der Kita St. Martin und der Kindern der Grundschule Nittel sowie vielen Nitteler Bürgern. Alle zusammen, sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre an diesem frühen Morgen des 13. August 2019. Fleißig eingeübte Lieder klangen aus vielen Kinderkehlen mit Unterstützung des bekannten Kinderlieder- Sängers Oliver Mager und ließen Radfahrer und Zuschauer mittanzen.

Der Verein Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. hat sich mit einer Spende von 350,00 Euro ebenfalls beteiligt. Die Spende wurde Bürgermeister Peter Leo Hein im Namen des Vereins vom 2. Vorsitzenden Paul Trauden überreicht und hat so zu dem großen Spendenscheck aus Nittel mit einer stolzen Summe von 3.057, 34 Euro beigetragen.

Auch unser Vorstandsmitglied Christl Bingas würde auf der Bühne sportlich anerkannt, als erste Deutsche Trampolinmeisterin nachdem die Olympiasiegerin 2004, Anna Dogonadze nicht wie geplant mit auf dieser Tour sein konnte. Nach einer fröhlichen und stimmungsvollen Stunde, gestärkt mit belegten Brötchen, Obst und leckerem Kuchen, setzten die Teilnehmer der 24. VOR-TOUR der Hoffnung ihre Fahrt über Wincheringen, Remich, Schengen, Apach, Perl und Saarburg fort und beendeten zurück in Trier den letzten Tag der erfolgreichen 24. VOR-TOUR der Hoffnung 2019. (Text und Fotos: I.P.)